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Rückblick: 6. VIVAWEST Marathon vom 27. Juni 2018 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Biggi Wölk   
Donnerstag, den 31. Mai 2018 um 10:47 Uhr

Laufend durch das Ruhrgebiet – Glück auf 42,195
Erlebt und geschrieben von Biggi Wölk

27.05.2018/GE. Der Wetterdienst hatte bereits eine Warnung vor starker Hitze und Gewitter am Nachmittag rausgegeben. Der 6. Vivawest Marathon hatte es in diesem Jahr mal wieder in sich. Das dieser Lauf nicht zu Bestleistungen einlädt, wusste ich; darauf kommt es mir auch nicht an. Bereits ab der 2. Austragung bin ich jedes Jahr getreu meinem Motto „Laufen, dort wo das Herz schlägt“ dabei. Um meine diesjährige Startnummer „1000“ bin ich schon etwas beneidet worden; „wow tolle Startnummer“. Zufall, denn ich habe mich ganz normal angemeldet. Dabei hatte ich mit der Startnummer etwas zu kämpfen - sie war so groß, dass ich zweimal unterwegs hängen geblieben bin und die Nadeln neu befestigen musste. Der Zeitverlust ist Nebensache, die einen / anderen Läufer*innen habe ich ja auch wieder eingeholt.

Der Vivawest Marathon verbindet. Das Teilnehmerfeld wächst jedes Jahr, neben Marathon, Halbmarathon, 10 km waren auch wieder viele Staffeln vertreten. Die Strecke führte durch die Städte Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck; viele Höhepunkte wie die ehemalige Zeche Zollverein, der Nordsternpark und besonders der Lauf über das Zechengelände der Zeche Prosper Haniel in Bottrop, die Ende 2018 als letzte Steinkohle-Zeche hier bei uns im Ruhrgebiet geschlossen wird, hatte dieser Lauf zu bieten. Kurz vor dem Start wurden die Läufer*innen vom Ruhrkohle-Chor mit dem „Steigerlied“ und einem „Glück auf“ eingestimmt. Andächtig und gedankenversunken standen wir Läufer*innen in den Startboxen. Der Startschuss fiel wenige Minuten später, jedoch mit ca. 20 Minuten Verspätung, weil die Strecke aufgrund eines fehlenden Streckenpostens nicht freigegeben werden konnte. Kostbare Zeit, die uns auf der Strecke verloren ging; denn die Temperaturen stiegen weiter an. Entlang der Strecke stellten neben den Verpflegungsstationen viele Anwohner*innen ihre Gartenduschen und Rasensprenger an die Straße, eine willkommene Abkühlung bei 30 Grad und dem heißen Asphalt. Neben den vielen Eindrücken, entstanden auch immer wieder kurze Gespräche mit anderen Teilnehmern auf der Strecke; sich gegenseitig zu grüßen und zuzuwinken an den Stellen wo das Feld parallel zusammenläuft, das Nachfragen des Befindens, ein gut gemeinter Rat oder ein paar motivierende Worte dem Anderen mitgeben. Abklatschen mit den Zuschauern; mit den vielen Kindern, die am Rand standen; jubelten und sich über jeden Handschlag freuten; mit den Bergmännern auf dem Zechengelände Prosper Haniel, die in ihrer Bergmannskluft und kohleverschmierten Gesichtern und Händen mit mir abklatschten war die Stimmung anders. Zwar freudig und ich konnte ihnen noch „schön, dass Ihr da seid“ zurufen, hörte noch im Vorbeilaufen, wie sie mir „leider nicht mehr lange“ hinterherriefen. 2018 ist es vorbei.

Der Ausstieg ist da. Eine neue Zukunft für das Ruhrgebiet. Ich lief weiter und erreichte das Ziel. Aufgrund des aufziehenden Gewitters mit Starkregen musste die Organisation die Veranstaltung vorzeitig abbrechen, die Läufer*innen, die sich noch auf der Strecke befanden, wurden aus Sicherheitsgründen mit einem Shuttle-Bus eingesammelt. Sozusagen haben sie dann jetzt eine Rechnung offen: Erneute Teilnahme am 19.Mai 2019.

Mein Fazit: Ein absolut zu empfehlender Lauf! +++ Positiv zu erwähnen ist zunächst die sehr gute Organisation und die vielen freundlichen und gut gelaunten Menschen, die diesen Tag durch ihren Einsatz unterstützen. Anreise: gutes Parkkonzept (Einsatz mit Shuttlebus), ich bin da eher der frühe Vogel und morgens so früh vor Ort, dass es sich noch lohnt einen Parkplatz fußläufig zu bekommen. Abholung Startunterlagen: entweder Fr/Sa auf der Marathonmesse, oder am Veranstaltungstag noch möglich. Aufbewahrung Kleiderbeutel: ja

Umkleide / Dusche /WC: gute sanitäre Anlagen, Anzahl Dixi´s im Start-/Zielbereich: genügend vorhanden. Stimmung: +++, Strecke ++ (anspruchsvoll) weiter zu empfehlen? ja, da dieser Lauf im Hauptfeld viele Staffeln am Start hat; Freundeskreise, Firmen, Vereine können so ein Teil auf der Strecke sein. Verpflegung auf der Strecke: +++, Verpflegung im Ziel: +++

Der Marathon in Zahlen: 42,195 km: 500 Männer; als 1. Mann erreichte Elias Sansar in 02:26:16 das Ziel.

110  Frauen; als 1. Frau erreichte Dioni Gorla in 03:00:36; für running4charity e.V. erreichte Biggi Wölk in 04:14:24 als 33. Frau das Ziel.